OLEcon bietet die Möglichkeit durch ein finanzielles Engagement im Konsortium eine nachhaltige Finanzierung von wissenschaftlichen Zeitschriften zu unterstützen.
Ein Service der ZBW
Die Zeitschriften von OLEcon sind Diamond Open Access.
Um Open Access für die OLEcon-Zeitschriften nachhaltig zu sichern, baut die ZBW ein Finanzierungskonsortium auf. Mit einem finanziellen Engagement im Konsortium können Sie OLEcon unterstützen.
Die ZBW organisiert das Konsortium zur Finanzierung von OLEcon. Ein Einstieg oder Ausstieg aus dem Konsortium ist jedes Jahr möglich.
Sie haben weitere Fragen? Schauen Sie doch in unsere FAQ weiter unten auf dieser Seite, ob wir dort nicht schon eine Antwort auf Ihre Frage haben. Sie können jederzeit auch den Kontakt zu uns aufnehmen.
Liste der Mit-Finanzierer
Die Finanzierung von Diamond Open Access ist ein Desiderat. Eine stabile Finanzierung ist insbesondere wichtig für wissenschaftsgeleitete Publikationen, die unabhängig von großen kommerziellen Verlagen erscheinen. Das Projekt OLEKonsort hat zum Ziel, ein stabiles und nachhaltiges Konsortium für die gemeinschaftliche Finanzierung von wissenschaftsgeleiteten Diamond-Open-Access-Zeitschriften in den Wirtschaftswissenschaften aufzubauen. Mit dem Projekt möchte die ZBW die Professionalisierung konsortial organisierter Finanzierung von wissenschaftsgeleiteten Publikationen forcieren.
Das Konsortium zur Finanzierung eines wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriftenpakets wird über mehrere Mechanismen stabilisiert. Erstens wird für das geplante Konsortium auf eine umfassende Beteiligung finanzierender Einrichtungen gesetzt. Als bestärkendes Element beinhaltet die Projektplanung zweitens ein Konzept zum Community-Aufbau und -Management, um die finanzierenden Einrichtungen als Interessengemeinschaft dauerhaft eng an das Konsortium zu binden. Drittens sieht das Konzept die Einbindung der Nutzenden des Zeitschriftenpakets vor, also z.B. den Herausgeber:innen oder Mitgliedern des Editorial Boards. Sie flankieren als Stakeholder die Kommunikation der ZBW und vermitteln die Relevanz der jeweiligen Zeitschriften aus Sicht der Wirtschaftsforschenden. Viertens entwickelt die ZBW ein Monitoringsystem, mit dessen Hilfe der konsortiale Erfolg gemessen werden kann.
Mit Ihrem finanziellen Engagement bei OLEcon unterstützen Sie nicht-kommerziellen, gebührenfreien Open Access. Sie tragen damit zu mehr Bibliodiversität bei und helfen Sie dabei, Ungleichheiten im Publikationssystem zu verringern. Bei Diamond Open Access ist der Zugang nicht mehr daran gebunden, ob Personen einer zahlungskräftigen Institution angehören. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung beteiligen Sie sich daran, eine Kernforderung der aktuellen Wissenschaftspolitik zu verwirklichen: nicht-kommerzielle, wissenschaftsgeleitete Publikationsorte und -infrastrukturen zu unterstützen.
Weitere Vorteile von konsortialer Finanzierung für Open Access sind die einfache Administration auf Seiten der Einrichtungen sowie relativ geringe Kosten. Bei dem Paket Open Library Economics ejournals wird das gesamte Zeitschriftenpaket ein Jahr lang mit einem Beitrag unterstützt, der selbst im höchsten Tier noch niedriger ist als eine durchschnittliche APC für einen einzelnen Artikel bei „Gold Open Access“-Zeitschriften.
Ihr Beitrag wird auch ganz direkt gewürdigt. Sie bzw. Ihre Institution werden auf Wunsch als Förderer in den Zeitschriftenimpressen sowie auf der OLEcon-Webseite genannt.
Die ZBW verwaltet das Konsortium und stellt die Rechnungen an die Unterstützer:innen.
Der Beitrag zur Unterstützung dient ausschließlich der Finanzierung der OLEcon-Zeitschriften. In dem Bewerbungsverfahren für OLEcon haben die Zeitschriften einen Kostenplan aufgestellt. Aus diesem ergibt sich die Höhe der notwendigen Teil-Finanzierung durch das Konsortium. Die Verwaltungskosten des Konsortiums trägt die ZBW.
Nein, aus zwei Gründen. Erstens ist das Konsortium in den Jahren 2024-2026 durch BMBF-Projektmittel ko-finanziert, wobei der Anteil der Projektmittel jedes Jahr abnimmt. Zweitens wächst das Zeitschriftenpaket dynamisch an. Jedes Jahr haben neue Zeitschriften die Möglichkeit, sich für die Förderung durch OLEcon zu bewerben. Mit mehr Zeitschriften im Paket steigt auch der Beitrag für die Mit-Finanzierung des Konsortiums.
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Sprechen Sie uns einfach an, wir senden Ihnen entsprechende Listen gerne per E-Mail zu.
Der Beitrag für die Mit-Finanzierung ist abhängig von der Größe der jeweiligen Einrichtung. Die Eingruppierung erfolgt in drei sogenannten „Tiers“, anhand der Anzahl der FTEs des wissenschaftlichen Personals und der Studierenden. Die jahresaktuellen Beiträge werden zu Beginn jeder Pledgingrunde bekannt gegeben. Sie finden sie auch im Produktdatenblatt, welches von der Webseite heruntergeladen werden kann.
Es ist möglich, dass Sie sich außerhalb der Tiers einordnen. Füllen Sie dazu das entsprechende Feld im Teilnahmeformular aus. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.
Bei einer Zusage der Teilnahme über LAS:eR wird die Anzahl der FTE übernommen, die dort eingetragen sind. Wenn Sie nur mit ihrem Fachbereich teilnehmen möchten, dann wenden Sie sich bitte an uns und teilen uns die entsprechenden FTE mit.
Die Zeitschriften der Open Library Economics können nur nachhaltig im Diamond Open Access erscheinen, wenn sich ausreichend Unterstützer:innen für die Finanzierung finden. Nur dann bleibt das Lesen und Publizieren kostenlos (keine Artikelgebühren). Es handelt sich hier NICHT um eine Spende, sondern um eine Mit-Finanzierung für Diamond Open Access.
Eine juristische Einschätzung zur haushaltsrechtlichen Einordnung der Mit-Finanzierung von Open Access wird derzeit im BMBF-geförderten Projekt ELADOAH erarbeitet. Erste Ergebnisse wurden bereits in Vorträgen kommuniziert.
Die Unterstützung von nicht-kommerziellem Diamond Open Access wird derzeit wissenschaftspolitisch unterstützt. Denn durch den freien Zugang zum Publizieren und Lesen wird der wissenschaftliche Austausch ohne Zugangsbarrieren möglich.
Oft kann es ein Argument sein, wenn Forschende Ihrer Einrichtung in Zeitschriften des OLEcon-Pakets publizieren oder als Teil des Editorial Boards aktiv sind. Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne eine Publikationsliste zu.
Das Diamond-Open-Access Modell für Zeitschriften beinhaltet keine Kosten für individuelle Leser:innen bzw. Autor:innen. Dennoch entstehen natürlich Kosten für Hosting, Redaktion, Webseite etc. Diese Kosten werden bei Diamond Open Access über alternative Finanzierungsmodelle getragen.
Im Fall der Zeitschriften der Open Library Economics (OLEcon) ist es das konsortiale Finanzierungsmodell. Derartige gemeinschaftliche Finanzierungsmodelle für Open Access werden in anderen Fachgebieten bereits erfolgreich umgesetzt – z.B. bereits seit 10 Jahren von der Open Library of the Humanities oder seit 2021 von dem Modell KOALA. Die konsortiale Finanzierung wird aufgrund der Verteilung auf mehrere Einrichtungen, die alle einen geringen Beitrag leisten, als besonders nachhaltig gesehen.
In der Tat gibt es bei dieser Art der gemeinschaftlichen Finanzierung die Thematik „free riding“, also Einrichtungen welche die Zeitschriften nutzen ohne sich an der Finanzierung zu beteiligen. Aufgrund des belegten Erfolgs anderer OA-Konsortien ist dies aber nicht in bedenklichem Ausmaß gegeben.
Nicht zuletzt wurden in den letzten zwei Jahren zahlreiche wissenschaftspolitische Papiere veröffentlicht, welche die Bedeutung von Diamond-Open-Access-Modellen für die Diversität des Publikationssystems betonen und dazu auffordern diese zu unterstützen (z.B. Action Plan for Diamond Open Access von Science Europe; Empfehlungen des Wissenschaftsrats (PDF) zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access).
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