Die Open Library Economics (OLEcon) unterstützt Zeitschriftenherausgeber:innen beim Wechsel zu nicht-kommerziellem, wissenschaftsgeleitetem Diamond Open Access und beim Aufbau eines nachhaltigen, alternativen Finanzierungsmodells über ein Konsortium aus Bibliotheken.
OLEcon ist eine Initiative der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft.
Keine Gebühren für Autor:innen (Artikelgebühren oder APCs) und keine Gebühren für Leser:innen (Paywall)
Ein Service der ZBW
15.12.2025
Die Frist für Bewerbungen von Zeitschriften für die OLEcon Förderung ist der 27.02.2026. Alle weiteren Informationen können Sie hier nachlesen.
Mehr zu: Neue Ausschreibungsrunde für die Förderung ab 2027
16.07.2025
Die Finanzierungsrunde für 2026 ist beendet. Sie können 2026 in einer erneuten Finanzierungsrunde dem OLEcon-Konsortium beitreten, alle Informationen dazu werden auf der Webseite veröffentlicht.
Informationen zur Finanzierungsrunde für 2026 können Sie hier nachlesen.
Mehr zu: Die Finanzierungsrunde für 2026 ist beendet
31.05.2025
Die Frist für Bewerbungen von Zeitschriften für die OLEcon Unterstützung ist beendet. Im Jahr 2026 wird es erneut einen Aufruf geben, die Informationen dazu folgen.
Mehr zu: Die Ausschreibungsrunde für das Jahr 2026 ist beendet
Scholar-led bedeutet, dass die Rechte am Zeitschriftentitel und damit die Entscheidungshoheit über alle Belange der Zeitschriften bei den Herausgeber:innen liegen. In manchen Fällen besitzt ein kommerzieller Verlag die Rechte am Zeitschriftentitel. OLEcon unterstützt Herausgeber:innen bei Verhandlungen, um diese Titelrechte zurück zu erhalten.
OLEcon verwirklicht mit diesen Zielen zwei Kernforderungen der aktuellen Wissenschaftspolitik:1. die Stärkung nicht-kommerzieller Infrastrukturen und2. Open Access ohne Gebühren für Forschende und Lesende.
OLEcon unterstützt beim Aufbau einer nachhaltigen alternativen Finanzierung Ihrer Zeitschrift über ein Konsortium aus Bibliotheken.
Open-Access-Zeitschriften sind sichtbarer als Zeitschriften hinter Bezahlschranken. Artikel können zum Beispiel auch ohne Zugangsprobleme verlinkt und geteilt werden.
Immer mehr Forschungsförderer verlangen, dass Forschungsergebnisse, die aus ihrer Förderung entstehen, unmittelbar im Open Access erscheinen (siehe zum Beispiel die Initiative Plan S). Mit einem Open-Access-Geschäftsmodell ist eine Fachzeitschrift also im Vorteil beim Wettbewerb um Einreichungen.
Zeitschriften, die im Diamond Open Access erscheinen, sind attraktiver für Autor:innen, da diese keine Artikelgebühren aufbringen müssen.
Das zeigen auch Erfahrungen, welche die von der ZBW herausgegebenen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics gemacht haben: Nach dem Wechsel auf Open Access stiegen Seitenzugriffe und Einreichungen an.
Die durch OLEcon geförderten Zeitschriften sind scholar-led. Das heißt, die Herausgeber:innen können in allen Belangen unabhängig von kommerziellen Verlagen handeln und entscheiden.
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